Prozessdigitalisierung für die Schweiz
Excel-Listen, E-Mail-Pingpong, Papierformulare und mehrfach gepflegte Tools — viele Mittelständler verlieren täglich Stunden an Aufgaben, die Software übernehmen könnte. Wir analysieren, designen und implementieren digitale Workflows, die messbar Zeit und Kosten sparen.
Was bedeutet Prozessdigitalisierung konkret?
Prozessdigitalisierung bedeutet, manuelle, analoge oder hybride Abläufe in vollständig digitale Workflows zu überführen. Das ist mehr als „Word-Dokument durch PDF ersetzen": Es geht um die Reorganisation des gesamten Informationsflusses zwischen Menschen, Systemen und Abteilungen.
Typische Ergebnisse: 50–90 % Zeitersparnis bei repetitiven Tätigkeiten, kürzere Durchlaufzeiten, weniger Fehler, bessere Auswertbarkeit und zufriedenere Mitarbeiter:innen.
Prozesse, die wir typischerweise digitalisieren
- Angebotsprozess
Lead → Angebot → Auftrag in einem zentralen Tool statt Word-Templates. - Rechnungsprozess
Eingangsrechnungen automatisch erfassen, prüfen, freigeben, an DATEV. - Personalprozesse
Urlaub, Krankmeldung, Zeiterfassung, Onboarding — digital und revisionssicher. - Lieferanten- & Bestellprozess
Bestellanforderung, Freigabe, Wareneingang — durchgängig digital. - Kunden-Onboarding
Vertragsabschluss, Dokumenten-Upload, Account-Aktivierung. - Wartung & Service
Tickets, Dispatch, Außendienst-App, Reporting.
Schnittstellen, die wir routiniert anbinden
Prozessdigitalisierung funktioniert nur, wenn vorhandene Systeme integriert werden — nicht durch eine weitere Insel.
- Buchhaltung & ERP: DATEV, SAP, Microsoft Dynamics, Lexware, Sage, sevDesk, lexoffice
- CRM: HubSpot, Salesforce, Pipedrive, CentralStation, Microsoft Dynamics 365
- Collaboration: Microsoft 365, Google Workspace, Slack, Notion
- Payment: Stripe, Mollie, PayPal, Adyen, Klarna, GoCardless
- Logistik: DHL, UPS, DPD, GLS, Hermes — Versand-APIs und Tracking
- Identity: Microsoft Entra ID, Google SSO, Keycloak, OAuth, SAML
Vorgehen: Vom Workshop zum produktiven Workflow
- step 01Discovery-Workshop (1–2 Tage)
Ist-Prozess mappen, Engpässe identifizieren, nach ROI priorisieren. - step 02Soll-Design (1–2 Wochen)
Workflow-Skizze, Schnittstellen-Auswahl, Effort-Schätzung. - step 03MVP-Entwicklung (4–12 Wochen)
Schlanke Erstversion in einer Pilot-Abteilung testen. - step 04Rollout & Schulung
Ausweitung auf weitere Teams, Dokumentation, Trainings. - step 05Iteration & Betrieb
Auswertung, Optimierung, Erweiterung auf Basis echter Nutzungsdaten.
Häufige Fragen
Brauchen wir Individualsoftware oder reicht eine Standard-Plattform?
Oft reicht eine Konfiguration vorhandener Tools (Microsoft Power Automate, Make.com, n8n, Zapier). Manchmal lohnt sich Custom Code. Wir empfehlen ehrlich — auch wenn das gegen unser Geschäftsmodell spricht.
Wie messen wir den Erfolg?
Mit klaren KPIs: Bearbeitungszeit, Fehlerquote, manuelle Touchpoints, Kosten pro Vorgang. Baseline im Workshop definieren, nach 3 und 6 Monaten gegenmessen.
Was passiert mit unseren Bestandsdaten?
Migration ist Teil jedes Projekts. Wir importieren aus Excel, Access, Altsystemen oder Papier (per Scan + OCR). Datenschutz und Aufbewahrungsfristen werden mitgedacht.
Wie überzeugen wir skeptische Mitarbeiter:innen?
Frühe Einbindung. Wir interviewen die späteren Nutzer:innen, lassen sie an Prototypen testen und designen für ihren Alltag.